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Praxisspektrum

Die Bedürfnisse unserer Patienten stehen immer im Mittelpunkt unserer Arbeit

Wir von der Urologie Kellermann sind stets bemüht unseren Patienten ein umfassendes Leistungsspektrum zu bieten. Von der Erstberatung über Vorsorgemaßnahmen bis hin zur ambulanten Operation – wir sind für Sie da. Erfahren Sie mehr dazu in den folgenden Bereichen unseres Praxisspektrums. 

Unsere Leistungen im Überblick

Vorsorge zahlt sich aus

Aus langjähriger Erfahrung wissen wir: Vorsorge ist der Schlüssel zu Ihrer Gesundheit – oft wirkungsvoller und schonender als aufwändige Behandlungen. Deshalb möchten wir Sie hier auf einfache und wirkungsvolle Möglichkeiten der Früherkennung aufmerksam machen.

Vorsorgemöglichkeiten für den Mann

  • PSA-Bestimmung*
  • digitale rektale Untersuchung – Tastuntersuchung der Prostata
  • TRUS (Transrektale Ultraschalluntersuchung der Prostata)*
  • immunologischer Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung*
  • Früherkennung bei Krebserkrankungen des Harntraktes 
    (Blase, Harnleiter, Niere)
    Dies beinhaltet: mikroskopische Urinuntersuchung, Ultraschalluntersuchung der Blase und der Nieren, Blasenkrebsvorsorgetest (Urin)*
  • Nierenfunktionsstörungen
    Dies beinhaltet: Urin-/Urinzelluntersuchung, Ultraschall der Nieren
  • Fragebogen_IPSS.pdf

Vorsorgemöglichkeiten für die Frau

  • Früherkennung bei Krebserkrankungen des Harntraktes (Blase, Harnleiter, Niere)
    Dies beinhaltet:mikroskopische Urinuntersuchung, Ultraschalluntersuchung der Blase und der Nieren, Blasenkrebsvorsorgetest (Urin)*
  • Nierenfunktionsstörungen
    Dies beinhaltet: Urin-/Urinzelluntersuchung, Ultraschall der Nieren
  • Blasen- / Beckenbodenschwäche
    Dies beinhaltet: Funktionsprüfung des Beckenbodens

* bei Vorsorgeuntersuchungen die mit * markiert sind handelt es sich um sogenannte Wunschleistungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet werden. Wir bieten diese als private Leistungen an, deren Vergütung sich nach der Gebührenordnung für Ärzte richtet.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Vorsorge und vereinbaren Sie einen Termin – wir beraten Sie individuell und unterstützen Sie gerne. Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da.

Prostatakrebs

Das Prostatakarzinom ist mit 26 % die häufigste bösartige Erkrankung beim Mann. Es entwickelt sich meist langsam in den äußeren Bereichen der Prostata und kann in Lymphknoten und Knochen metastasieren. Das Risiko steigt mit dem Alter, zudem haben Männer mit betroffenen Verwandten ersten Grades ein etwa doppelt so hohes Risiko. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, Bewegungsmangel, eine kalorienreiche Ernährung und Rauchen.

Behandlung:

  • Aktive Überwachung (Active Surveillance)
  • Operative Entfernung der Prostata und teilweise der Lymphknoten
  • Bestrahlung der Prostata und Lymphabflussgebiete
  • Brachytherapie (innere Strahlenbehandlung, dauerhaft oder temporär)
  • Medikamentöse Therapien

Blasenkrebs

Der Blasenkrebs ist die fünfthäufigste Krebserkrankung beim Menschen und bei Männern die zweithäufigste urologische Tumorform nach dem Prostatakarzinom. Symptome treten häufig erst spät auf, etwa blutiger Urin oder Schmerzen beim Wasserlassen.

Risikofaktoren:

  • Rauchen (direkter Zusammenhang mit Blasenkrebsrisiko)
  • Kontakt mit bestimmten Chemikalien (z.B. in Chemie-, Stahl-, Lederindustrie, Autowerkstätten, Zahntechnik und Friseurberufen)

Früherkennung:
Bei Risikopersonen ab 40 Jahren sollten Urinuntersuchungen auf Blut und Tumormarker erfolgen.

Behandlung:

  • Operative Entfernung des Tumors mittels transurethraler Resektion (TUR)
  • Immuntherapie (BCG-Instillation) oder Chemotherapie (Mitomycin) zur Verhinderung von Rückfällen

Nierenkrebs

Nierenzellkarzinome machen etwa 3 % aller bösartigen Tumoren bei Erwachsenen aus. Häufig wird der Tumor zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt, da er anfangs meist keine Beschwerden verursacht.

Risikofaktoren: 

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Familiäre Veranlagung

Behandlung: 

  • Operative Entfernung der betroffenen Niere oder Teilresektion
  • In fortgeschrittenen Stadien: Immuntherapie oder zielgerichtete Medikamente (Tyrosinkinase-Inhibitoren)

Hodenkrebs

Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern zwischen 20 und 40 Jahren. Er ist in der Regel gut heilbar, insbesondere bei früher Diagnose. Erste Anzeichen können eine tastbare, schmerzlose Verhärtung oder ein Schweregefühl im Hoden sein.

Risikofaktoren: 

  • Hodenhochstand in der Kindheit
  • Familiäre Vorbelastung

Behandlung:

  • Operative Entfernung des betroffenen Hodens (Orchiektomie)
  • Abhängig vom Stadium ggf. Chemotherapie oder Bestrahlung
  • Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Rückfällen

Bei Fragen zu Diagnostik und Therapie stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Schonende Eingriffe mit persönlicher Betreuung

Die Vasektomie (Sterilisation des Mannes) ist ein sicherer und dauerhafter Eingriff zur Empfängnisverhütung. Sie wird in der Regel bei abgeschlossener Familienplanung durchgeführt. Dabei werden die Samenleiter durchtrennt, um den Transport der Samenzellen zu unterbinden – die hormonelle Funktion bleibt unbeeinträchtigt.

Der Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder auf Wunsch in Kurznarkose. Da es sich um einen nicht medizinisch notwendigen Eingriff handelt, werden die Kosten in der Regel weder von gesetzlichen noch von privaten Krankenkassen übernommen. Selbstverständlich informieren wir Sie im Vorfeld umfassend über den Ablauf und die anfallenden Kosten.

Darüber hinaus führen wir in unserer Praxis eine Vielzahl ambulanter Operationen durch. Dazu zählen unter anderem:

  • Beschneidung (Circumcision)
  • Harnröhrenerweiterung/Harnröhrenplastik
  • Probeentnahmen (Biopsien) aus der Blasenschleimhaut
  • Prostatabiopsien – z. B. bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom

Bei allen Eingriffen legen wir großen Wert auf eine sorgfältige Vorbereitung, eine möglichst schonende Durchführung sowie eine vertrauensvolle Nachbetreuung.

Wir begleiten Sie einfühlsam und kompetent durch jeden Schritt. Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden stehen für uns stets im Mittelpunkt. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten.

Vorsorge, Diagnose und Therapie

Erektionsstörungen – ein möglicher Hinweis auf Gefäßerkrankungen

Die Häufigkeit von Erektionsstörungen steigt ab dem 40. Lebensjahr deutlich an. Studien zeigen, dass eine erektile Dysfunktion bei Männern unter 40 Jahren auf eine beginnende Gefäßerkrankung hinweisen kann – insbesondere auf eine Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). Diese kann später zu einer koronaren Herzkrankheit führen.

Das kardiovaskuläre Risiko von Männern im Alter zwischen 40 und 50 Jahren mit Erektionsstörungen ist bis zu 50-fach erhöht im Vergleich zu gleichaltrigen Männern ohne Potenzprobleme. Eine frühzeitige und umfassende Diagnostik ist daher sinnvoll.

Unsere Abklärung umfasst:

  • Detaillierte Anamnese
  • Körperliche Untersuchung
  • Labordiagnostik (u.a. Testosteron)
  • SKIT (Schwellkörperinjektionstest) in Kombination mit einer Doppler-Sonografie der Penisgefäße

Dieser Test kommt zum Einsatz, wenn Risikofaktoren für eine Durchblutungsstörung bestehen.

Fragebogen IIEF.pdf

Hormonmangelsyndrom des Mannes (Aging male / Wechseljahre des Mannes)

Bei Verdacht auf einen altersbedingten Hormonmangel führen wir eine erweiterte Hormondiagnostik durch.

Hormoncheck-Fragebogen.pdf

Eine offene Kommunikation und eine frühzeitige Abklärung können entscheidend sein – sowohl für Ihre Lebensqualität als auch für Ihre allgemeine Gesundheit. Wir sind für Sie da, um gemeinsam die Ursachen zu erkennen und passende Lösungen zu finden.

Kinderwunsch: Gemeinsam nach Lösungen suchen

Ein unerfüllter Kinderwunsch belastet viele Paare – etwa 15 % bleiben in Deutschland dauerhaft kinderlos, obwohl ein Kinderwunsch besteht. Die Ursachen sind vielfältig: In rund 40 % der Fälle liegt die Ursache bei der Frau, in weiteren 40 % beim Mann. In etwa 20 % der Fälle bleibt die Ursache ungeklärt.

Daher ist es wichtig, dass beide Partner frühzeitig medizinisch abgeklärt werden. Während die Diagnostik bei der Frau häufig mit aufwendigeren Verfahren verbunden ist, kann beim Mann durch eine körperliche Untersuchung und ein sogenanntes Spermiogramm schnell und unkompliziert eine erste Einschätzung zur Fruchtbarkeit erfolgen.

Das Spermiogramm basiert auf der Analyse des Ejakulats und liefert wichtige Informationen zur Zeugungsfähigkeit des Mannes. Die Probenentnahme erfolgt nach 3 bis 5 Tagen sexueller Enthaltsamkeit mittels Masturbation. Bewertet werden dabei:

  • die Konzentration der Samenzellen
  • ihre Beweglichkeit
  • und ihre Form (Morphologie)

Die Auswertung erfolgt nach den international anerkannten Kriterien der WHO (World Health Organization).

Sollten sowohl beim Mann als auch bei der Frau Fruchtbarkeitseinschränkungen festgestellt werden, arbeiten wir eng mit spezialisierten Kinderwunschzentren in Ulm, Augsburg und Kempten zusammen. Dort kann eine weiterführende Diagnostik erfolgen und gemeinsam mit dem Paar ein individueller Behandlungsplan entwickelt werden.

Wir begleiten Sie einfühlsam und kompetent auf Ihrem Weg und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns gerne an – gemeinsam finden wir passende Lösungen.

Nierensteinerkrankungen

In Deutschland – wie auch in anderen westlichen Industrienationen – sind etwa 5 % der erwachsenen Bevölkerung mindestens einmal im Leben von Nierensteinen betroffen. Mit jedem erneuten Steinereignis steigt das Risiko, weitere Nierensteine zu entwickeln, erheblich an. Solange sich die Steine in der Niere befinden, verursachen sie meist keine Beschwerden. Wandern die Steine jedoch in den Harnleiter, kommt es häufig zu einer äußerst schmerzhaften Nierenkolik.

Kleine Steine im Harnleiter gehen in etwa 80 % der Fälle spontan ab. Ab einer Größe von 3 bis 4 mm steigt jedoch das Risiko, dass ein Stein im Harnleiter stecken bleibt und langanhaltende Schmerzen verursacht. Zudem kann eine Behinderung des Urinabflusses zu einer Harnstauung und im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen Niereninfektion (Urosepsis) führen. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie empfehlen daher auch bei asymptomatischen Steinen dieser Größe eine Behandlung.

Was tun gegen Harnsteine.pdf

Behandlung von Nierensteinen

Die Therapie richtet sich nach Größe und Lage der Nierensteine. Kleine Steine bis 5 mm können ambulant mittels Stoßwellentherapie (ESWL) behandelt werden. Dabei werden die Steine durch hochenergetische Druckwellen von außerhalb des Körpers zertrümmert. Die genaue Positionierung erfolgt unter Röntgen- und Ultraschallkontrolle. Die entstehenden Bruchstücke können anschließend auf natürlichem Wege mit dem Urin ausgeschieden werden. Das umliegende Nierengewebe bleibt dank seiner Elastizität in der Regel unversehrt. Die Behandlung erfolgt unter Gabe von Schmerzmitteln zur Linderung von Beschwerden.

Steinmetaphylaxe – Vorbeugung von Nierensteinen

Die Vorbeugung basiert vor allem auf folgenden Maßnahmen:

  • Erhöhte Flüssigkeitszufuhr (Trinkprophylaxe): Täglich sollten 2,5 bis 3 Liter harnneutrale Getränke über den Tag verteilt konsumiert werden. Geeignet sind Mineral- oder stilles Wasser sowie ungesüßter Tee. Schwarztee und zuckerhaltige Getränke sollten vermieden werden.
  • Ernährung: Eine ausgewogene, ballaststoffreiche und überwiegend pflanzliche Kost mit viel Gemüse, Salat und Obst ist empfehlenswert. Die Calciumzufuhr sollte zwischen 1000 und 1200 mg täglich liegen, die Eiweißzufuhr bei 0,8 bis 1,0 g pro Kilogramm Körpergewicht.
  • Normalisierung allgemeiner Risikofaktoren: Ein gesunder Body-Mass-Index (BMI) zwischen 18 und 25 kg/m², Stressreduktion sowie ausreichende körperliche Bewegung sind wichtige Faktoren zur Prävention. Auch ein Ausgleich bei erhöhtem Flüssigkeitsverlust (z. B. bei sportlicher Aktivität) ist entscheidend.

Falls Sie Fragen zu Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Nierensteinen haben, beraten wir Sie gerne persönlich.

Formen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Harninkontinenz ist noch immer ein Tabuthema, betrifft jedoch allein in Deutschland rund 6–8 Millionen Menschen. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit. Die Ursachen sind vielfältig und sollten durch eine gezielte Diagnostik – z. B. im Rahmen eines Harninkontinenz-Checks – abgeklärt werden.

Formen der Harninkontinenz

1. Belastungsinkontinenz

Bei einer Belastungsinkontinenz kommt es zu unwillkürlichem Urinverlust bei einem plötzlichen Druckanstieg im Bauchraum, zum Beispiel beim Husten, Niesen, Lachen, Heben oder Sport.

Ursachen:
Häufigste Ursache ist eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur, die Blase, Gebärmutter und Darm wie eine „Hängematte“ stützt. Diese Schwäche kann entstehen durch:

  • Schwangerschaft und vaginale Entbindung
  • Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren (verminderte Gewebeelastizität)
  • Operationen im Beckenbereich
  • Übergewicht oder chronischer Husten (z. B. durch Rauchen oder Lungenerkrankungen)

Therapiemöglichkeiten:

  • Beckenbodentraining: Gezielte Kräftigung der Muskulatur unter fachkundiger Anleitung ist die Basistherapie. Sie verbessert die Stützfunktion und kann die Symptome deutlich verringern.
  • Biofeedbacktraining: Eine Sonde misst die Muskelaktivität und gibt optische/akustische Rückmeldung, um das Training zu optimieren.
  • Vaginalkonen: Gewichte in Tamponform, die in der Scheide gehalten werden, stärken den Beckenboden im Alltag.
  • Operative Verfahren: Bei ausgeprägten Beschwerden z. B. Schlingenoperationen (TVT, TOT), Kolposuspension, Harnröhrenaufspritzung oder künstlicher Schließmuskel.

2. Dranginkontinenz

Die Dranginkontinenz ist durch einen plötzlich auftretenden, starken Harndrang („Urgency“) gekennzeichnet, der sich oft nicht rechtzeitig unterdrücken lässt. Schon eine geringe Blasenfüllung kann dabei fälschlicherweise das Signal „volle Blase“ auslösen. Die Blase wird in diesem Fall als überaktiv (overactive bladder, OAB) bezeichnet.

Ursachen:

  • Neurologische Faktoren: Nervenschädigungen oder -reizungen, Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson oder Alzheimer.
  • Stoffwechsel- und Durchblutungsstörungen: Unzureichend behandelter Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen der Blasenmuskulatur.
  • Mechanische und entzündliche Reize: Blasensteine, chronische oder akute Harnwegsinfekte, Tumoren der Harnblase.
  • Psychosomatische Einflüsse: Stress, Angst oder Anspannung können die Blasenaktivität verstärken.

Therapiemöglichkeiten:

  • Nichtmedikamentös:
    • Toiletten- und Trinkprotokoll: Über 2–3 Tage werden Trinkmengen, Toilettengänge, Harndrangstärke und ungewollte Urinabgänge dokumentiert.
    • Verhaltenstraining: Ziel ist eine bewusste, regelmäßige Blasenentleerung und ein angepasstes Trinkverhalten.
    • Beckenbodentraining: Stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern kann helfen, Harndrangepisoden besser zu kontrollieren.
  • Medikamentös:
    • Spasmolytika (Anticholinergika): Beruhigen die Blasenmuskulatur, verlängern die Speicherfähigkeit der Blase und reduzieren den Harndrang.
    • Botox®-Behandlung: Bei therapieresistenter Dranginkontinenz wird Botulinumtoxin in die Blasenmuskulatur injiziert, um die Überaktivität zu reduzieren.
  • Operativ:
    • Sakrale Neuromodulation: Elektrische Stimulation der Nerven, die die Blasenfunktion steuern, um das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur zu verbessern.

3. Mischinkontinenz

Kombination aus Belastungs- und Dranginkontinenz, Therapie je nach dominierender Form.

4. Überlaufinkontinenz

Dauerhafter Urinverlust durch unvollständige Blasenentleerung infolge von Abflussbehinderungen (z. B. vergrößerte Prostata, Harnröhrenverengung) oder Nervenschädigung.

5. Reflexinkontinenz

Unwillkürliche Blasenentleerung durch neurologische Schäden.


Harninkontinenz ist behandelbar – unabhängig von Alter oder Ursache. Scheuen Sie sich nicht, offen mit uns über Ihre Beschwerden zu sprechen. Gemeinsam finden wir eine passende, individuelle Therapie, um Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.